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Unser Programm

Category: Dieser Monat

Persischstunden

1942. Gilles, ein junger Belgier, wird zusammen mit anderen Juden von der SS verhaftet und in ein Lager nach Deutschland gebracht. Er entgeht der Exekution, indem er schwört, kein Jude, sondern Perser zu sein – eine Lüge, die ihn zunächst rettet. Doch dann wird Gilles mit einer unmöglichen Mission beauftragt: Er soll Farsi unterrichten. Offizier Koch, Leiter der Lagerküche, träumt nämlich davon, nach Kriegsende ein Restaurant im Iran zu eröffnen. Wort für Wort muss Gilles eine Sprache erfinden, die er nicht beherrscht. Als in der besonderen Beziehung zwischen den beiden Männern Eifersucht und Misstrauen aufkommen, wird Gilles schmerzhaft bewusst, dass ihn jeder Fehltritt auffliegen lassen könnte.

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
SAMSTAG, 31.10. 20 Uhr

Die Stimme des Regenwaldes

1984: Auf der Suche nach einer Erfahrung jenseits der Oberflächlichkeit der modernen Zivilisation reist Bruno Manser in den Dschungel von Borneo und findet sie beim nomadischen Stamm der Penan. Die Begegnung verändert sein Leben für immer. Als die Penan von massiver Abholzung bedroht werden, nimmt Manser den Kampf gegen die Waldzerstörung mit einem Mut und einem Willen auf, die ihn zu einem der berühmtesten und glaubwürdigsten Umweltschützer seiner Zeit machen. Basierend auf einer wahren Geschichte.

DONNERSTAG, 29.10. und FREITAG, 30.10. 20 Uhr

The song of names

Martin Simmonds (Tim Roth) wird schon sein ganzes Leben vom mysteriösen Verschwinden seines „Bruders“, und außergewöhnlichen besten Freundes verfolgt. Dieser ist ein polnisch-jüdischer Violine Virtuose namens Dovidl Rapaport. Er verschwand kurz vor seinem Debüt Konzert in London im Jahre 1951, welches der Start einer überragende Karriere hätte werden sollen. 35 Jahre später findet Martin heraus, dass Dovidl (Clive Owen) noch am Leben sein könnte und macht sich auf eine besessene, interkontinentale Suche nach ihm um herauszufinden, wieso er damals weggegangen ist.

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
SONNTAG, 25.10. 19 Uhr

La Traviata

Eine Oper in einer Traumbesetzung: Giuseppe Verdis „La Traviata“ in der Inszenierung von
Willy Decker war das Highlight der Salzburger Festspiele 2005 und ist bis heute eine der
beliebtesten Inszenierungen der Operngeschichte. Glücklich waren alle, die überhaupt eine
Karte ergattern konnten. Der Grund? Eine einzige Frau: Anna Netrebko. An der Seite von
Star-Tenor Rolando Villazón feierte sie ihr ekstatisches Debüt bei den Festspielen. Dank der
sensiblen Filmregie von Brian Large kann das Publikum auch im Kino tief hinein in die Seele
der Netrebko als Pariser Kurtisane/Edelprostituierte Violetta Valery blicken. Anna Netrebko
dazu: „Ich freue mich besonders, dass unsere wunderbare „Traviata“ von den Salzburger
Festspielen 2005 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Salzburger Festspiele die
Kinoreihe eröffnet und damit zum ersten Mal überhaupt auf der großen Leinwand zu erleben
sein wird!“

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
SAMSTAG, 24.10. 20 Uhr

Vor der Stille

IN KOOPERATION MIT DER HOSPIZGESELLSCHAFT BÜHL-ACHERN

Vor der Stille versucht, die Frage zu ergründen, was in einer Person vor sich geht, wenn sie in ihre letzte Lebensphase eintritt. Wie gehen Sterbende mit dem Abschied um, wie sehen Sie ihre Vergangenheit und Zukunft, wenn sie selbst nur noch eine kurze Zukunft haben?

Vor der Stille zeigt, wie Menschen in auch die letzte Phase ihres Lebens zu wertschätzen lernen, wenn ihnen Aufmerksamkeit und ein Ohr geschenkt wird. Dieser berührende Dokumentarfilm erzählt die persönlichen Geschichten und Kämpfe von Patienten in verschiedenen niederländischen Hospizen. Er erzählt von der Schwierigkeit des Loslassens, von Verbundenheit, Liebe und der Akzeptanz des eigenen Todes.

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
MITTWOCH, 7.10. 20 Uhr

Corpus Christi

Ein junger Kleinkrimineller bringt als falscher Pfarrer eine kleine Gemeinde wieder auf Spur. Das polnische Drama basiert auf einer wahren Geschichte. Der 20-jährige Daniel hat in seinem Leben bereits viel Mist gebaut. Doch als er einmal wieder in einer Jugendstrafanstalt sitzt, hat er eine spirituelle Erleuchtung. Er möchte fortan den Pfad der Tugend beschreiten und Priester werden – was aufgrund seiner Vorstrafen jedoch unmöglich ist. Als er nach seiner Entlassung in eine Kleinstadt geschickt wird, um dort zu arbeiten, nutzt er die Chance, verkleidet sich als Priester und stellt sich als neues Oberhaupt der Gemeinde vor. Und seltsamerweise beginnt sich mit der Ankunft des charismatischen Geistlichen auch das Dorf positiv zu verändern.

FREITAG, 23.10. 20 Uhr


115 min. 16

Jonas Kaufmann – mein Wien

„Mein Wien“ ist Jonas Kaufmanns zutiefst persönliche Hommage an die weltberühmten Melodien aus dem Geburtsort des Walzers und der Operetten. In diesem Konzertmitschnitt aus dem weltberühmten Wiener Konzerthaus, live aufgezeichnet im Oktober 2019, präsentiert er ein populäres Programm Wiener Musik voller unvergleichlicher Gänsehautmomente. Ein einmaliges Ereignis auf der großen Kinoleinwand! Zusätzlich führt Jonas Kaufmann uns zu seinen Lieblingsorten in der Donaumetropole, die die Stadt für ihn so einzigartig machen. Jonas Kaufmann hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Österreich und Wien. Seine Großmutter hatte eine Vorliebe für die leichten Klassiker und sang gerne die Evergreens von Johann Strauss, Franz Léhar und Robert Stolz – ein schöner Kontrast zur Leidenschaft seines Großvaters für Wagner. Als Kind verbrachte Jonas Kaufmann einen Großteil seiner Ferien auf dem Hof seiner Großeltern in Tirol. Seitdem empfindet er eine tiefe Verbindung zu Wiener Liedern und Operetten. „Diese Musik versetzte mich immer in gute Stimmung“, erinnert er sich. „Wenn ich als Schüler unangenehme Arbeiten zu erledigen hatte, wie putzen oder Staub saugen, musste ich nur Carlo Kleibers Die Fledermaus auflegen und hatte sofort ein Lächeln im Gesicht.“

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
DONNERSTAG, 22.10. 20 Uhr

Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen

Als der Versicherungsagent Max (Nikolaj Coster-Waldau) beginnt, im Fall des verschwundenen Arthurs zu ermitteln, führt ihn seine Recherche auf die Spur des mysteriösen Aurora Hotels – ein Luxushotel, das mit geplanten und betreuten Suiziden wirbt.

Getrieben durch die Ermittlungen und seine eigene Existenzkrise entschließt sich Max, das Hotel aufzusuchen. Ihm offenbart sich eine verstörende Wahrheit, die ihn dazu führt, sein Leben, den Tod und seine eigene Wahrnehmung der Wirklichkeit in Frage zu stellen. Doch einmal eingecheckt im Aurora Hotel, gibt es kein Zurück mehr …

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
FREITAG, 16.10. 20 Uhr


90 min. 12

Schlingensief – in das Schweigen hineinschreien

Mit seinen „Heimatfilmen“, seinen Aktionen und Interventionen in Theater, Fernsehen, Oper und Kunst hat der Regisseur Christoph Schlingensief über zwei Jahrzehnte den kulturellen und politischen Diskurs in Deutschland mitgeprägt. Die renommierte Filmeditorin Bettina Böhler unternimmt in ihrem virtuos montierten und ungemein unterhaltsamen Regiedebüt den Versuch, den Ausnahmekünstler in seiner ganzen Bandbreite zu zeigen. Im Fokus steht der „Familienmensch“ (Schlingensief über Schlingensief), der in seinen Arbeiten gleichermaßen das Verhältnis zu den Eltern in Oberhausen und das Verhältnis zu Deutschland thematisiert. Der Film durchlebt die ganze Entwicklung Schlingensiefs: vom quasi pubertierenden Filmemacher im Kunstblutrausch, über den Bühnenrevoluzzer von Berlin und Bayreuth bis hin zum Bestsellerautor, der kurz vor seinem Tod die Einladung erhält, den Deutschen Pavillon in Venedig zu gestalten. Dabei überträgt sich die ungebändigte Energie des Porträtierten unwillkürlich auf die Zuschauer. In seinem zweifachen Jubiläumsjahr ist es an der Zeit, Christoph Schlingensief endlich (wieder) zu entdecken.

Unsere Altersempfehlung: ab 14 Jahre
DONNERSTAG, 15.10. 20 Uhr


130 min. 12

Lino – ein voll verkatertes Abenteuer

Lino arbeitet als Entertainer auf Kinderfeiern, doch er kann es nicht ertragen, wie die Kinder ihn behandeln. Alle machen sich über ihn lustig, weil er in einem Katzenkostüm steckt. Er ist von nun an fest entschlossen, sein Leben zu verändern, und besucht dafür einen Zauberer. Doch die Zauberei geht schief und Lino wacht als große Katze wieder auf. (www.filmstarts.de)

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
SONNTAG, 11.10. und 25.10 15 Uhr