Scroll down
Unser Programm

Category: Dieser Monat

Playmobil-Der Film

Plötzlich war er weg, Marlas jüngerer Bruder Charlie. Einfach abgetaucht ins Playmobil-Universum. Also macht sich Marla auf die Suche und stürzt sich ebenfalls ins animierte Vergnügen. Dort trifft sie auf einige lustige, liebenswerte, aber auch echt schräge Weggefährten, die ihr bei ihrer Mission helfen. - Das Animations-Highlight nimmt die Zuschauer mit auf ein episches Comedy-Abenteuer in das grenzenlose, fantasievolle Playmobil-Universum - im ersten Spielfilm, der von der beliebten und preisgekrönten Marke inspiriert wurde.Der Animations-Spaß vereint witzige und liebenswerte Charaktere, packende Abenteuer und atemberaubende Landschaften in einer einzigartigen und originellen Geschichte.

Unsere Altersempfehlung: ab 6 Jahre
SAMSTAG, 26. Okt. 16 Uhr & SONNTAG, 27. Okt. 15 Uhr

Keinohrhase und Zweiohrküken

Der kuschelige Keinohrhase wünscht sich nichts mehr als einen Freund. Der soll aber wie er keine Ohren haben. Mit diesem Wunsch stößt er bei der Partnervermittlung auf Unverständnis. Er findet ein Ei vor seiner Tür. Ausgerechnet ein Küken mit zwei langen Ohren schlüpft daraus. Doch er schließt es gleich ins Herz und versucht geduldig, ihr das Fliegen beizubringen. Die traute Zweisamkeit wird von Nachbar Fuchs bedroht, dem ob der Vorstellung einer Hühnersuppe schon das Wasser im Munde zusammenläuft. - Kindgerecher Animations-Spinoff der Til-Schweiger-Erfolgsfilme. Das auf Kleinkinder zugeschnittene Abenteuer enthält den für die Spielfilme typischen sympathischen, familientauglichen Witz und präsentiert die bekannten Stimmen von Til und Emma Schweiger sowie vom prominenten Kollegen Matthias Schweighöfer als (nicht zu böser) Fuchs. Unterstützung beim Drehbuch erhielten sie vom Kinderbuchspezialist Klaus Baumgart.

Unsere Altersempfehlung: ab 4 Jahre
SAMSTAG, 19. Okt. 16 Uhr & SONNTAG, 20. Okt. 15 Uhr

Pumuckl und der Blaue Klabauter

Er ist wieder unterwegs, der Kobold mit den roten Haaren, nach zahlreichen Hörfunksendungen und 52 Fernsehfolgen nun wieder im Kino. Leider zum letzten Mal zusammen mit Gustl Bayrhammer, dem Darsteller des gemütvoll grantelnden Eder, der im April 1993 starb. Der Schreinermeister spielt hier nur am Rande mit, der Pumuckl macht sich nämlich selbständig und geht als blinder Passagier auf große Donaudampfschiffahrt. Der "blaue Klabauter", der hinter der Einladung steckt, führt eigentlich Böses im Schilde - er will das Kommando über den rothaarigen Zunftgenossen übernehmen und ihm seine Menschenfreundlichkeit austreiben.

SAMSTAG, 12.Okt, 16 Uhr & SONNTAG, 13. Okt. 15 Uhr

Schmetterlinge und Taucherglocke

Die Geschichte des früheren „Elle“-Chefredakteurs Jean-Dominique Bauby, der nach einem plötzlichen Schlaganfall nur noch das linke Augenlid bewegen konnte, schien für eine Verfilmung denkbar ungeeignet. Dennoch wagte sich Multitalent Julian Schnabel an die Umsetzung. Zusammen mit Kameramann Janusz Kaminski entwarf er ein bahnbrechendes visuelles Konzept, das Baubys Krankheit – so weit es das Medium überhaupt zulässt – für den Zuschauer erfahrbar macht. Trotz seines schweren Sujets ist Schmetterling und Taucherglocke vor allem eines: Eine Liebeserklärung an das Leben. - „… Kunstvoll komponiert, bewegend und niemals sentimental.“ (KulturSPIEGEL) „Ein Meisterwerk... von geradezu überwältigender Schönheit, von einem ungeheuren visuellen Einfallsreichtum.“ (NZZ) „Ein echtes Erlebnis: Näher kann man einem Menschen und seinem (Innen)Leben im Film kaum kommen.“ (Cinema)

Unsere Altersempfehlung: ab 14 Jahre
MITTWOCH, 9. Okt. 20 Uhr

Pünktchen und Anton

Pünktchen und Anton: Der Kinderbuchklassiker in frischem Anstrich von Caroline Link auch für Erwachsene unterhaltsam umgesetzt. Für Märchen gibt unsere Wirklichkeit besonders viel her. Um so größer ist die Sehnsucht nach einer Welt, in der es, allen Erfahrungen zum Trotz, nicht so zynisch und selbstgerecht zugeht wie hier und heute. Caroline Link Kästner-Verfilmung, pünktlich zum 120. Geburtstag des Dichters, findet einen frischen, unkomplizierten Ton heutigen Lebensgefühls. Vor allem die beiden kleinen Titeldarsteller sind temperamentvolle, wunderbar emotionale Kinder - in einem unterhaltsamen Film für die ganze Familie, die bestimmt Lust auf anschließende Gespräche bekommt.

Unsere Altersempfehlung: ab 6 Jahre
SAMSTAG, 5. Okt. 16 Uhr & SONNTAG, 6. Okt. 15 Uhr

Once Upon A Time…in Hollywood

Mit Spannung und gewisser Sorge wurde in der Filmwelt die Nachricht aufgenommen, dass Quentin Tarantino sich in seinem neunten Film „Once Upon A Time...In Hollywood“ mit dem Jahr 1969, vor allem aber den Manson-Morden beschäftigen würde. Umso größer dann die Überraschung, dass er erstaunlich zurückgenommen, ja geradezu sensibel eine Zeit beschwört, in der das Kino und die amerikanische Gesellschaft vor einschneidenden Umbrüchen stand.Hauptfigur, dieser 1969 angesiedelten Geschichte, ist vielmehr Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), ein fiktiver Schauspieler, dessen verblassender Ruhm ihm nur noch TV-Gastrollen und Angebote für italienische Western einbringt. Gemeinsam mit seinem Kumpel und Stuntdouble Cliff Booth (Brad Pitt) vertreibt er sich die Zeit zwischen den Engagements überwiegend mit der Einnahme jeder Menge Drinks – und träumt davon, vielleicht doch noch mal so angesagt zu sein wie seine neuen Nachbarn Roman Polanski und Sharon Tate (Margot Robbie). Je nach Sichtweise könnte man den Film als selbstgefällig und langweilig abtun, oder sich von Tarantinos Lust mitreißen lassen, einer untergegangenen Epoche des Hollywood-Kinos ein Denkmal zu setzen.

FREITAG, 4. & SAMSTAG, 5. Okt. 20 Uhr und SONNTAG, 6. Okt. 19 Uhr

Und der Zukunft zugewandt

Zu Unrecht in einem sowjetischen Gulag gefangen, kehrt die überzeugte Kommunistin Antonia (Alexandra Maria Lara) anno 1952 mit ihrer Tochter in die DDR zurück. Dort muss sie über das erlittene Schicksal im Bruderstaat absolutes Stillschweigen bewahren. „Wahrheit ist das, was uns nützt!“, fordern die Partei-Funktionäre. Antonia fügt sich, will dem jungen Staat nicht schaden. Die Liebe zu einem Arzt sorgt alsbald für dramatische Entwicklungen. - Exzellent gespielt bis in die Nebenrollen, entwickelt sich eine spannende, frei nach wahren Begebenheiten erzählte Geschichtsstunde, die das Publikum kaum kalt lassen dürfte. Ein weithin unbekanntes Kapitel der jüngeren deutschen Vergangenheit erzählt dieses sorgfältig inszenierte Drama als Geschichte über Idealismus und den real existierenden Machtmissbrauch. Zugleich als Story über eine starke Frau, die bis zur Selbstverleugnung an ihre Visionen einer besseren Welt glaubt.

Unsere Altersempfehlung: ab 14 Jahre
DONNERSTAG, 3. OKT. 20 Uhr & SONNTAG, 27. Okt. 19 Uhr

Systemsprenger

Benni (Helena Zagel) ist wütend. Benni rastet aus. Egal, wohin sie kommt, früher oder später fliegt die Neunjährige aus Wohngruppen, zur Schule geht sie gar nicht mehr. Sie schreit, sie ist aggressiv, sie ist nicht zu kontrollieren. Benni ist ein Systemsprenger: Das Jugendhilfesystem ist mit ihr überfordert. - „Systemsprenger“ gelingt das Kunststück, dass man versteht, warum Benni auch pädagogisch geschultes Personal an seine Grenze bringt, warum selbst Menschen, die ihr wohlgesinnt sind, aufgeben. Sie ist unglaublich anstrengend. Und brutal. Doch ihr ganzes Verhalten ist ein einziger Schrei nach Hilfe. Jedes Mal, wenn Benni wieder enttäuscht wird, schmerzt es, dass wieder eine Chance vergeben wurde.

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
DONNERSTAG, 17. Okt. 20 Uhr & SONNTAG, 20 Okt. 19 Uhr

Late Night- die Show ihres Lebens

Katherine Newbury (Emma Thompson) ist die beliebte Gastgeberin der erfolgreichen Talkshow „Tonight with Katherine Newbury“. Als ihr jedoch vorgeworfen wird, eine „Frau, die Frauen hasst“ zu sein, kommt ihr eine Idee: Mit Molly (Mindy Kaling) soll zum ersten Mal eine Frau frischen Wind in ihr Autorenteam bringen, das sonst ausnahmslos aus Männern besteht! Doch das kommt wohl zu spät, denn neben den immer weiter sinkenden Quoten sieht sich Katherine auch noch damit konfrontiert, dass der Sender sie ersetzen will.Zu aller Überraschung scheint sich Molly aber doch noch als Glücksgriff zu erweisen: Die junge Frau setzt alles daran, die schlecht laufende Show und damit auch Katherines Karriere doch noch irgendwie zu retten.

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
FREITAG, 11. Okt. 20 Uhr & SONNTAG, 13. Okt. 19 Uhr

Hell or High Water

Die Brüder Tanner (Ben Foster) und Toby (Chris Pine) wollen ihre kümmerliche Farm nicht hergeben, nicht nachdem diese in Form von Öl endlich etwas abzuwerfen beginnt. Nur gehört sie inzwischen fast schon der Bank. Da kann man dann schon mal auf verwegene Ideen verfallen; wie zum Beispiel die, ein paar Filialen der Bank zu überfallen – um die Schulden mit dem Geld des Gläubigers zu bezahlen. Ein alter Texas Ranger (Jeff Bridges) am Vorabend seiner Pensionierung heftet sich an die Fersen der Geschwister. Und was so ironisch-lakonisch beginnt, wendet sich ins Dramatisch-Tragische. Zugleich steht »HELL OR HIGH WATER« mit dem Coen'schen »NO COUNTRY FOR OLD MEN« in einer Art von Dialog: Hier wie dort verfolgt ein müder alter Gesetzeshüter notgedrungen gesetzlos Gewordene, die doch nur um eine glücklichere Zukunft der Ihren kämpfen.

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
FREITAG, 25. & SAMSTAG, 26. Okt 20 Uhr