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Unser Programm

Archive: movies

Paukenschlag – Feel the sound

In Kooperation mit dem gong Achern

Mulitmediale Aufführung und Konzert mit dem renommierten japanischen Schlagzeuger Shinichi Minami, Welt-Perkussionisten Murat Coskun und Perkussionist Peter
Heidler.

DIENSTAG, 24.05. | 19.30 UHR

Machines

Wir kommen täglich mit ihr in Berührung und wollen doch nicht so wirklich etwas mit ihr zu tun haben: unsere Kleidung. Wichtig ist sie für uns - als Schutz vor Kälte zum Beispiel. Oder auch zu repräsentativen Zwecken, schließlich machen Kleider Leute. Aber welche Leute diese Kleider machen, das möchten wir dann doch vielleicht nicht allzu genau wissen. Aus gutem Grund: Oftmals ahnen wir, dass der Weg bis zu uns kein besonders schöner ist. Etwas genauer hinzuschauen, wäre für unser tägliches Seelenwohl nicht sehr förderlich. Im westindischen Staat Gujara hat Rahul Jain seine erste längere Dokumentation gedreht, die doppeldeutig „Machines“ heißt. Denn wer in den Räumen der indischen Textilindustrie eigentlich die Maschinen sind, die Geräte oder die Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen für einen Hungerlohn arbeiten bleibt offen. Ein eindrucksvoller, eindringlicher Film.

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
DONNERSTAG, 19.05., 20 UHR

Death of a ladies‘ man

Was Frauen angeht, war Samuel O’Shea noch nie ein Kostverächter. Er hat mit ihnen allen geflirtet, auch während seiner Ehe. Als seine zweite Ehefrau ihn jedoch betrügt, ist das für ihn eine zu große Beleidigung. Wie kann sie ihm das antun? Aber es bleibt nicht bei dieser einen Hiobsbotschaft: Als er sich untersuchen lässt, stellt sich heraus, dass er einen Hirntumor hat. Sein Tod ist nur noch eine Frage der Zeit. Ein Film wie ein Song von Leonard Cohen. Der kanadische Regisseur Matt Bissonnette widmet den Liedern seines berühmten Landsmann, Dichter und Troubadour eine weitere Hommage. Dabei avancieren Cohens Songs fast zur zweiten Hauptrolle seiner
tiefsinnigen Groteske um den Mythos eines unwiderstehlichen Frauenhelden und lustvollen Trinkers. Der irische Schauspieler Gabriel Byrne („Die üblichen Verdächtigen“, „Der Therapeut“) meistert diese Rolle absolut sehenswert.

SONNTAG, 15.05. (OMU) | SAMSTAG, 21.05. | FREITAG, 27.05., jeweils 20 UHR

CICERO – zwei Leben, eine Bühne

Wenn die Sprösslinge bedeutender Künstler und Künstlerinnen sich an eben dieser Kunst versuchen, wird es erwartungsgemäß oft schwierig. Immer wieder wird man mit den Eltern verglichen. Je größer die Fußstapfen, umso größer ist der Erfolgsdruck, umso größer auch schon mal die Häme des Publikums, wenn der Erfolg ausbleibt. Eugen Cicero war ein umschwärmter Jazzpianist, der mit berühmten Stars auftrat. Sein Sohn Roger Cicero wurde selbst zu einem: Er sammelte eine ganze Reihe von Gold- und Platinscheiben. Vor sechs Jahren starb Roger Cicero. Ob er auch glücklich mit seinem musikalischen Weg war ist eine Frage, die Kai Wessel in seiner Dokumentation immer wieder anreißt, eine Frage, die auch das Leben des Vaters Eugen prägte. Denn auch um ihn geht es in einem Film, der vor allem Fans der Musiker begeistern dürfte.

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
DONNERSTAG, 12.05., 20 UHR

Peterchens Mondfahrt

Erzählt wird die Geschichte von dem zwölfjährigen Peter und seiner sechsjährigen Schwester Anna, die einem Maikäfer helfen, dessen vom Mondmann entführte
Ehefrau und seinen eigenen Arm zurückzuerhalten. Dazu reisen sie ins Weltall, wo ihnen der Sandmann, die Nachtfee und eine Reihe Naturgeister helfend zur Seite
stehen. Zwei Geschwister fliegen zum Mond, um nichts Geringeres als das Universum zu retten. Gut möglich, dass diese Geschichte bekannt vorkommt. Erfolgreiche
Kinderbücher wirken auf deutsche Filmproduzenten wie Magnete, und seien diese auch hundert Jahre alt. Das gilt auch für „PETERCHENS MONDFAHRT“, der Kinderbuchklassiker von Gerdt von Bassewitz wurde 1912 als Märchenspiel veröffentlicht und vier Jahre später als Bilderbuch. Der Filmemacher Ali Samadi Ahadi, der sich mit seinen drei „Pettersson und Findus“-Adaptionen als Spezialist für ausgezeichnete Familienunterhaltung profiliert hat, hat auch das Drehbuch geschrieben. Herausgekommen ist eine Modernisierung mit Humor.

Unsere Altersempfehlung: ab 8 Jahre
SONNTAG, 08.05. | SONNTAG, 22.05. | SONNTAG, 29.05. jeweils 15 UHR

The card counter

William Tell war als Soldat in Abu Ghraib stationiert. Als publik wurde, was dort geschah, waren es vor allem die unteren Ränge, die dafür büßen mussten. So verbrachte auch Tell mehr als acht Jahre im Gefängnis. Wieder raus, ist sein Leben eines der Einsamkeit. Er reist von Stadt zu Stadt, von Casino zu Casino und verdient so seinen Lebensunterhalt. Als Kartenzähler könnte er beim Blackjack weit mehr verdienen, aber er genießt das Leben als „anonymer“ Spieler. Bis ein junger Mann auf ihn zukommt und die Vergangenheit wieder aufgewühlt wird. Der Oscar-nominierte Regisseur und “TAXI DRIVER“-Autor Paul Schrader war nie ein Mann der einfachen Filme. Er selbst ist es auch nicht. Das Ergebnis ist vielleicht einer der eindrucksvollsten Filme zum Thema Irak-Krieg.

SAMSTAG, 07.05. | FREITAG, 20.05. | SONNTAG, 29.05. (OMU) jeweils 20 UHR

LUNANA – Das Glück liegt im Himalaya

Eigentlich kann sich Ugyen Dorji ja glücklich schätzen, dass er eine Stelle als Lehrer gefunden. So richtig viel Lust hat er auf diese aber nicht. Lieber würde er sein Heimatland Bhutan ganz verlassen, um in Australien Karriere als Sänger zu machen. Anstatt diesem Traum zu folgen, wird er jedoch erst einmal nach Lunana versetzt, wo die entlegendste Schule des Landes ist.. sogar der ganzen Welt. Um dorthin zu reisen, heißt es mehrere Tage in der Wildnis unterwegs zu sein, nur wenige Menschen wohnen in dem Ort auf 3.400 Meter Höhe. Und wenn es nach Ugyen ginge, wird es dabei auch bleiben, denn in dem Dorf gibt es keinen Strom, kein Internet, nicht einmal eine richtige Toilette. Eine feine Komödie mit viel Herz und wunderbaren Bildern, irgendwo zwischen buddhistischer Gelassenheit und handfester Zeitgeistkritik, ohne
Heimatkitsch und Pathos, aber dafür mit einer großen Portion Humor.

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
FREITAG, 06.05. | SAMSTAG, 14.05. | SONNTAG, 22.05, jeweils 20 UHR

New Offenburg – Die letzten Badener der USA

Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten tausende Deutsche in die USA aus. Auf der Suche nach Arbeit und einer „goldenen Zukunft“ wagten sie den Schritt nach Übersee. Unter den Auswanderern waren viele Badener, die sich in Ste. Genevieve niederließen, einer Kleinstadt Missouris, wo sie die drei Siedlungen Weingarten, Zell und New Offenburg gründeten. Der aus Offenburg stammende Schauspieler und Filmemacher Johannes Suhm (aktuell „DER MANN DER DIE WELT ASS“ ebenfalls im Mai-Programm) zeigt die letzte Generation badisch-stämmiger Menschen am Mississippi. Beschreibt, welche große Rolle ihre Herkunft noch immer im Leben der Migranten spielt und wie sehr ihnen ihre Heimat am Herzen liegt. Auch wenn heute kaum mehr etwas an das deutsche Erbe zu erinnern scheint, schlummert die badische Kultur nach wie vor Gedächtnis der alten Menschen, der alemannische Dialekt von vor 150 Jahren ist immer noch hörbar - sehenswert für Badener!

Unsere Altersempfehlung: ab 12 Jahre
DONNERSTAG, 05.05., 20 UHR

DONNIE DARKO – Fürchte die Dunkelheit

BEST OF CINEMA

Teenager Donnie lebt ein stinknormales Vorstadt-Dasein bei seiner Familie. Doch Donnie hat Probleme. Neben einer kriminellen Vergangenheit gehören auch Schlafwandeln und Wahnvorstellungen dazu. Er ist zwar in Therapie, aber das ändert nichts daran, daß seine Visionen immer abstruser werden. Eines Nachts lockt ihn ein suspekter Riesenhase, namens „Frank“ (James Duval), aus seinem Bett: „Geh mal vor die Tür, denn gleich durchschlägt eine Flugzeugturbine deine Zimmerdecke“. Zunächst Glück für Donnie. Doch als „Frank“ Ihm erklärt, daß in ziemlich genau 28 Tagen, 6 Stunden, 42 Minuten und 12 Sekunden die Welt untergeht, ist guter Rat wirklich teuer. Ungewöhnlichen Genre-Mix: „Mein Freund Harvey“ trifft „Final Destination“. Obwohl „DONNIE DARKO“ einst keine offizielle Kinoauswertung erhalten hat, erlangte
das Debütwerk von Richard Kelly Kultstatus. Anlässlich des 20. Jubiläums kommt nun die restaurierte 4K-Fassung auch hierzulande in die Kinos, zum allerersten Mal überhaupt wohlgemerkt! Mit von der Partie sind Frauenschwarm Patrick Swayze, die Oscar®-nominierte Katherine Ross, 80-er Kinderstar Drew Barrymore und Fernsehliebling Noah Wyle, plus ein grandioser 80er-Jahre-Klassiker-Soundtrack, mit Hits von Echo and the Bunnymen, Tears For Fears und Duran Duran.

DIENSTAG, 03.05., 20 UHR

CHUMM MIT – Der Schweizer Wanderfilm

Über 65.000 km Wanderwege erstrecken sich durch die ganze Schweiz, sei es in den Bergen (ca. 22.000 km) oder im Flachland. 26 kantonale Wanderweg-Organisationen widmen sich dem Thema und organisieren Wanderungen für Jung und Alt. Zudem unterhalten sie die Signalisation der Wanderwege. Der Film zeigt von jedem Kanton eine der schönsten Wanderrouten. Diese wurde aus drei Vorschlägen, welche von den jeweiligen Wandervereinen eingereicht wurden, ausgesucht und vom Filmteam, sowie von diversen Gästen, welche das Team immer wieder begleiteten, abgelaufen und gefilmt. Gleichzeitig wird viel Hintergrundwissen zum Thema „Wandern“ vermittelt. Wissen Sie z.B. wie eine Landkarte entsteht? Wie die gelben Wegweiser hergestellt werden? Oder wie die Wanderwege unterhalten werden? Im Film erfährt man Geschichten
von Menschen und Organisationen rund um das Thema „Wandern“. Zu Gast an diesem Abend ist der Macher des Films! Daniel Felix freut sich auf die Unterhaltung mit dem Publikum.

Unsere Altersempfehlung: ab 6 Jahre
DONNERSTAG, 26.05., 20 UHR