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CHICHINETTE – WIE ICH ZUFÄLLIG SPIONIN WURDE

Gast: Regisseurin Nicola Hens

„Mehr als ein faszinierendes Porträt einer charismatischen und inspirierenden Frau. Es ist ein filmisches Dokument“ (fbw -Prädikat: wertvoll)

Manchmal kommen Heldinnen sehr ungewöhnlich daher: So würde wohl niemand vermuten, dass die kleine, verschmitzte Dame, aus Metz, in ihrer Jugend eine ausgebuffte Spionin war, die militärische Geheimnisse in Nazi-Deutschland auskundschaftete. Nachdem sie jahrzehntelang geschwiegen hatte, legt Marthe Cohn nun Zeugnis ab. - Nicola Hens erzählt in atmosphärischen, teils animierten Bildern einen beeindruckenden Lebensweg. Die kleine weißhaarige Frau hat Humor, Charakter und viel Energie. Schnell ahnt man, warum sie damals „Chichinette“ (Kleine Nervensäge) genannt wurde. Mit fast manischem Eifer bereist Sie die Welt, um ihre Geschichte mit der jungen Generation zu teilen. Denn sie weiß: Viel Zeit bleibt ihr nicht. Durch Schlagfertigkeit und Charme fesselt Sie ihr Publikum. Ihre Botschaft ist die Humanität und die Mahnung an die Jugend: »Engagiert euch, tut nichts gegen euer Gewissen!«

SAMSTAG, 10.07., 20 Uhr