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Die Rüden

Am Anfang und am Ende stehen Bilder, die an einen Science Fiction-Film erinnern. Eine triste Mondlandschaft, in die eine unterirdische Arena eingebaut wurde, als leicht surreal anmutender Schauplatz. Auch die handelnden Figuren - die vier Gefangenen, die Hundetrainerin und die beiden Beobachter, offenbar Anstaltspsychologen - scheinen aus einer anderen Wirklichkeit zu stammen. Die Kostüme der Beobachter könnten aus alten Raumschiff-Enter­prise-Folgen stammen. Die schwarz gewandete Hundetrainerin, durchtrainiert, großflächig tätowiert und aus naheliegenden Gründen mit bandagierten Unterarmen, sieht aus wie die Überlebende eines Endzeitfilms. Lediglich die hellgrauen Overalls der Häftlinge wirken einigermaßen normal, beinahe wie Spielanzüge. Ein trügerischer Eindruck, denn schon die ersten Bilder der Männer unter der Dusche zeigen ihr Aggressionspotential. Das gleiche gilt für die Hunde, die ebenso wie die Männer eingesperrt leben. Mit großer Gelassenheit beginnt die Hundetrainerin Lu ihre Arbeit. Offenbar geht es darum, dass ihr Training in Form einer Anti-Aggressionstherapie den Häftlingen einen Neustart ermöglichen könnte. Am Ende könnten Mann und Hund dazugelernt haben, ebenso wie Lu selbst.
ALS GAST: Die Regisseurin Connie Walther

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
SAMSTAG, 26.09. 20 Uhr

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