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Easy Rider

„Get your motor runnin’. Head out on the highway. Lookin’ for adventure. And whatever comes our way. Yeah, darlin’ gonna make it happen. Take the world in a love embrace. Fire all of the guns at once and explode into space.“
„Easy Rider“ zeigt den Weg der zwei modernen Cowboys Wyatt und Billy, durch das Amerika der späten 60er-
Jahre. Der Farmer, die Kommune, die Rednecks, die Prostituierten, das Rauschgift, Mardi Gras - all das ist Amerika, aber all das hat auch nicht das Geringste mit Freiheit zu tun. Gegen dieses Amerika des Durchschnitts, der Kleingeister, wild gewordenen
Durchschnitts-Psychopathen (der Trump-Ära könnte man heute ergänzen), amoklaufenden Provinzler ist kein Kraut gewachsen. Die Gegensätze könnten nicht größer
sein: hier die herrlichen Landschaften, dort die beiden Outsider und dann die Normalbürger des amerikanischen Südens - eine fast zerreißende „Vielfalt“ - „Back to the roots!“ oder „Make America great again“. Am Ende müssen die Beiden erfahren,
wie zynisch und brutal dies gemeint ist. Die Quintessenz des Films ist grausam, erschreckend,
voller Verzweiflung und anklagend zugleich: Wyatt und Billy finden ihre Freiheit nur im Tod - eine Freiheit im Leben gibt es nicht.

SAMSTAG, 03. 08., 20 UHR

Ab 16 Jahren Trailer sehen