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Gugelhupfgeschwader

Wenn geübte Kinofans eins gelernt hat dann, dass es nirgends so finster ist und zugeht wie in der bayrischen Provinz und bekanntlich stinkt der Fisch ja gern vom Kopfe her. So gesehen könnte das Leben des Eberhofer Franz richtig gut sein. Schließlich steht sein Dienstjubiläum an. Das bedeutet nicht nur Ehre und prominente Gäste, sondern auch „den“ Guglhupf von der Oma. Dumm nur dass alle anderen irgendwie Stress machen. Die Susi nötigt ihn zu einer Paartherapie. Seine Familie nervt gewohnt und Rudi beschwert sich mal wieder „menschlich und moralisch“ über zu wenig Aufmerksamkeit. Es brennen also mal wieder allerlei Hüte in Niederkaltenkirchen. Das heißt, erst mal brennt der Lottoladen von Otto. Weil dem Lotto-Otto nun aber bereits ein Fingerglied abhandenkam und Franz höchst-persönlicher Augenzeuge war, kombiniert der Dorfsheriff messerscharf: Mafia! Die Zeit der gemütlichen Beziehungstaten ist also vorbei. Es geht es um Glücksspiel, abgeschnittene Körperteile und schießwütige Geldeintreiber. Selbst beim titelgebendenm selbstgemachten Guglhupf, von Oma Eberhofer, kennt das organisierte Verbrechen keine Gnade. Regisseurs Ed Herzog jüngster Streich erweist sich abermals als amüsantes Abenteuer im Kosmos des eigenwilligen Provinzpolizisten, seiner sonderbaren Familie sowie der schrulligen Freunde. Exemplarisch hierfür natürlich auch der „sexiest Klemptner alife“. Der Flötzinger spekuliert höchst real darüber, was er mit einem ziemlich sicher geglaubten Millionen-Gewinn anstellen könnte. Einen Flötz-Tower mit 17 Stockwerken errichten? Niederkaltenkirchen in Flötzville umbenennen? - Am Premierenabend erwartet die Besucher eine kleine Überraschung.

Do, 8.09. | Fr, 9.09. | Sa, 24.09. und So, 25.09. jeweils 20 Uhr

Ab - Jahren