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Hitlerjunge Quex

MATINEE

Es handelt sich um einen Vorbehaltsfilm der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Er gehört damit zum Bestand der Stiftung, ist nicht für den Vertrieb freigegeben, und darf nur mit Zustimmung und unter Bedingungen der Stiftung gezeigt werden. Referent ist Arnd Klinglhöfer. Der Spielfilm ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Nationalsozialisten versucht haben, die Jugend zu beeinflussen. Der Film trug den klingenden Untertitel "Ein Film vom Opfergeist der deutschen Jugend". Es war eindeutig ein Propagadafilm der schlimmsten Sorte. Er sollte vor allem für die Hitler-Jugend werben. Der Film "Hitlerjunge Quex" war übrigens einer der ersten Propagandafilme der Nationalsozialisten. Man hat ihn sogar mit der Auszeichnung "Künstlerisch besonders wertvoll" versehen.
Die Handlung dreht sich um den Jungen Heini Völker, der aus einer kommunistischen Familie stammt, sich aber eher zur HJ hingezogen fühlt. Als er Wind von einem geplanten Anschlag der Kommunisten auf ein HJ-Heim bekommt, verrät er diesen Plan. Heini wird in die HJ aufgenommen, die kommunistischen Gegner haben seinen Verrat aber nicht vergessen, weswegen er bei einer kommunistischen Propagandaveranstaltung getötet wird.

SONNTAG, 15.03. 11 Uhr

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