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Once Upon A Time…in Hollywood

Mit Spannung und gewisser Sorge wurde in der Filmwelt die Nachricht aufgenommen, dass Quentin Tarantino sich in seinem neunten Film „Once Upon A Time...In Hollywood“ mit dem Jahr 1969, vor allem aber den Manson-Morden beschäftigen würde. Umso größer dann die Überraschung, dass er erstaunlich zurückgenommen, ja geradezu sensibel eine Zeit beschwört, in der das Kino und die amerikanische Gesellschaft vor einschneidenden Umbrüchen stand.Hauptfigur, dieser 1969 angesiedelten Geschichte, ist vielmehr Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), ein fiktiver Schauspieler, dessen verblassender Ruhm ihm nur noch TV-Gastrollen und Angebote für italienische Western einbringt. Gemeinsam mit seinem Kumpel und Stuntdouble Cliff Booth (Brad Pitt) vertreibt er sich die Zeit zwischen den Engagements überwiegend mit der Einnahme jeder Menge Drinks – und träumt davon, vielleicht doch noch mal so angesagt zu sein wie seine neuen Nachbarn Roman Polanski und Sharon Tate (Margot Robbie). Je nach Sichtweise könnte man den Film als selbstgefällig und langweilig abtun, oder sich von Tarantinos Lust mitreißen lassen, einer untergegangenen Epoche des Hollywood-Kinos ein Denkmal zu setzen.

FREITAG, 4. & SAMSTAG, 5. Okt. 20 Uhr und SONNTAG, 6. Okt. 19 Uhr

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