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WIR KÖNNTEN GENAUSO GUT TOT SEIN

St. Phöbus ist ein Wohnkomplex irgendwo am Waldesrand und scheint der letzte Ort zu sein, in dem ein Leben in Sicherheit möglich ist. Immer wieder kommen Menschen und wollen aufgenommen werden, doch der Platz ist begrenzt, die Aufnahmekriterien streng. Die Sicherheitsbeauftragte Anna ist mit ihrer Tochter Iris
selbst erst vor einigen Jahren nach St. Phöbus gekommen. Gerade deshalb ist es ihr wichtig, ihren Job bestmöglich auszuführen. Das gelingt ihr auch gut, doch ein verschwundener Hund lässt die Fassade dieses vermeintlichen Paradieses zu bröckeln beginnen und stellt Anna vor unerwartete Herausforderungen. - Regisseurin Natalia Sinelnikova liefert ein beeindruckendes Werk ab, das es schafft, wesentliche Aspekte der Thematiken Migration und Rassismus gleichwohl vielschichtig zu porträtieren und grotesk zu abstrahieren und dadurch gelungen an einen wichtigen Diskurs anschließt. Der Debütfilm der Deutschrussin entwirft eine dystopische Zukunftsvision, die als zeitgemäße Metapher für den Wunsch nach Abgeschlossenheit und Sicherheit dient. Die Regisseurin ist an diesem Abend Gast der Eberhard-
Schöck-Stiftung und des Tivoli.

Unsere Altersempfehlung: ab 16 Jahre
MITTWOCH, 11.01., 20 UHR

Ab 12 Jahren Trailer sehen