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Unser Programm

Demnächst im Tivoli

Das große Abenteuer des kleinen Vampir

Der kleine Vampir Bois Dormante ist zehn Jahre alt - und das schon seit über 300 Jahren. Er lebt mit seinen Eltern und mehreren Ungeheuern in einem Spukhaus. Da seine Eltern die Außenwelt für viel zu gefährlich halten, wurde ihm strengstens Verboten, das Anwesen zu verlassen. Doch genau das macht er eines Tages still und heimlich trotzdem, da er zur Schule gehen und neue Freunde finden möchte. Er trifft unter anderem auf einen Waisenjungen und erregt die Aufmerksamkeit eines Vampirjägers.

SONNTAG, 30.01. 16 UHR | SONNTAG, 06. 02. + SONNTAG, 20. 02. JEWEILS 15 UHR

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Je suis Karl

Irgendwo in Berlin. Nicht irgendwann – heute. Ein Paket im Flur. ALEX, ein Ehemann und Vater dreier Kinder. Vergisst den Wein im Auto. Wird von einer Bombe aus der Routine gerissen und findet seinen Halt nicht wieder. MAXI, eine selbstbewusste junge Frau, will sich loslösen von den Eltern und auf eigenen Beinen stehen. Hat sich ihr Abnabeln ganz anders vorgestellt, wird wütend und stellt Fragen. Und hat zum ersten Mal in ihrem Leben Angst. KARL fängt Maxi auf und bietet Antworten. Resolut, blitzgescheit und verführerisch verfolgt er seinen eigenen Plan. Als Teil einer Bewegung. Heute in Berlin. Morgen in Prag. Bald in Straßburg – in ganz Europa.

SAMSTAG, 15.01. | SONNTAG, 23.01. | SAMSTAG, 29.01., jeweils 20 UHR

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Mein Sohn

Jason hat einen schweren Unfall gerade so überlebt, was die Beziehung zu seiner Mutter Marlene auf eine harte Probe stellt. Er hat weiterhin das Gefühl, dass er stark und unverwundbar ist, doch Marlene will ihren Sohn umso mehr beschützen. Deshalb entscheidet sie sich, Jason in eine Reha in die Schweiz zu bringen. Die gemeinsame Reise dorthin birgt so einige Hindernisse und am Ende steht die Frage, wie viel Risiko man eingehen sollte im Leben, um noch frei zu sein.

SONNTAG, 2.01. | FREITAG, 21. Januar | FREITAG, 28. Januar, jeweils 20:00

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Speer goes to Hollywood

Albert Speer zählte zu Hitlers engsten Vertrauten und sollte ab 1937 als Generalbauinspektor Berlin zur Welthauptstadt „Germania“ umgestalten. Als Reichsminister für Bewaffnung und Munition war er ab 1942 verantwortlich für 12 Millionen Zwangsarbeiter. Die vorsichtigsten Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens ein Drittel von ihnen zu Tode kam. Dennoch genießt er bis heute den Ruf des „guten Nazis“. Ein Mythos, den er sorgsam selbst entwarf und kultivierte – und der nur allzu gerne von einer weltweiten Öffentlichkeit aufgenommen wurde.

DONNERSTAG, 27.01. 20 UHR

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A pure place

Die Geschwister Paul und Irina wachsen auf einer abgelegenen griechischen Insel in der religiösen Gemeinschaft des geheimnisvollen Fust auf. Als der Guru Irina zu sich holt, fühlt Paul sich allein gelassen. Er muss seine Schwester befreien, bevor es zu spät ist. Denn die Sekte bereitet bereits ihr tödliches Ende vor.

FREITAG, 14.01. | SAMSTAG, 22.01., jeweils 20 UHR

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The french dispatch

Arthur Howitzer Jr. hat 50 Jahren das Magazin "French Dispatch" in einer französischen Stadt geleitet und ist nun verstorben. Seine Angestellten erinnern sich an sein Leben und seine Karriere zurück, indem vier seiner größten Geschichten zum Leben erwachen. Eine der Geschichte handelt von einem Maler, der im Gefängnis sitzt und dessen Wärterin ihm eine Muse und Model sind. Eine weitere handelt von einer Reporterin, die eine Affäre mit einem Revoluzzer hat und so ihre Karriere gefährdet.

MITTWOCH, 5.01. | SAMSTAG, 8.01. | SONNTAG, 16.01. (OmU), jeweils 20 UHR

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Harald Naegeli – Der Sprayer von Zürich

Seit 1977 zeichnet ein Mann, Sohn der Zürcher Grossbourgeoisie, nachts auf die kargen Betonmauern seiner Stadt und wird deswegen regelmässig angezeigt. Er revoltiert gegen das saubere, spiessige und reiche Zürich. Gegen Umweltverschmutzung, Chemiekonzerne, Kreuzfahrtschiffe, Massentierhaltung. 1979 wird er ertappt. Der Mann heisst Harald Oskar Naegeli. Er ist 39 Jahre alt.

1982 flieht er ins Asyl nach Düsseldorf. Hier unterstützen ihn Künstler und Politiker wie Joseph Beuys und Willy Brandt. 1984 stellt er sich freiwillig der Schweizer Justiz. Ein Prozess, vier Monate Hochsicherheitstrakt in Winterthur, zwei Monate offener Vollzug und Geldstrafen sind die Folge.
Er lebt und arbeitet fortan zwischen Zürich und Düsseldorf, verlegt jedoch 2019 seinen Lebensmittelpunkt wieder ganz nach Zürich, nicht ohne zuvor in Düsseldorf erneut vor Gericht zu stehen. Auf Düsseldorfer Wänden hinterlässt er Flamingos und Striche der Utopie. Sein seit Jahrzehnten gehegter Traum steht kurz vor der Vollendung: ein «Totentanz» in den beiden Türmen des Zürcher Grossmünsters. Jedoch greift das Bauamt ein und streitet mit ihm um ein paar Zentimeter. Das Kunstwerk bleibt unvollendet.

Der Corona-Totentanz beginnt weltweit um sich zu greifen. Naegeli, nunmehr 82 Jahre alt, geht wieder auf die Strasse, er selbst kämpft gegen Krebs. Der Totentanz ist auch sein eigener und der der Politik. Die Stadt Zürich verleiht ihm 2020 den Grossen Kunstpreis für sein Lebenswerk, während der Kanton ihn verklagt. Naegeli, der Urvater der Graffiti-Kunst, polarisiert bis heute.

Abstrakt, utopisch und frei sind seine Arbeiten. Naegeli selbst genauso. Er wird sich von dieser Welt verabschieden, wenn er soweit ist. Nicht verblassen, wie seine Arbeiten, aktiv Schluss machen.
Der Film zeichnet den Werdegang eines vielseitigen, amüsanten Menschen nach, dessen Schaffen weit über die Street Art hinausgeht. Sein künstlerischer Ansatz sowie seine politisch-philosophischen Positionen sind höchstaktuell und anregend. Der Film ist Naegelis Testament und eine Hommage an den Utopisten.

DONNERSTAG, 13.01. 20 UHR

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Das schwarze Quadrat

Die Kunsträuber Vincent und Nils sind kurz vor dem Ziel: In ihrer Kreuzfahrt-Kabine liegt das 60 Millionen Dollar teure Gemälde "Das schwarze Quadrat", das sie an Bord ihrem Auftraggeber übergeben sollen. Sie haben vorher nur noch einen kleinen unvorhergesehenen Termin, und zwar auf der Showbühne des Schiffes. Während sie sich durch ihr Programm als Elvis- und David-Bowie-Imitatoren quälen, nutzen Unbekannte die Gelegenheit und stehlen das "Schwarze Quadrat"...!

SAMSTAG, 1.01. | FREITAG, 7.01. | SONNTAG, 9.01., jeweils 20 UHR

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John Wiliams – Live in Vienna

Star Wars, Harry Potter, Indiana Jones, Jurassic Park - die Soundtracks des Meisters der Kinomagie John Williams gehören zu den beliebtesten der Filmgeschichte und wurden mit zahllosen renommierten Auszeichnungen bedacht, darunter fünf Oscars, fünf Emmys, vier Golden Globes sowie fünfundzwanzig Grammys. Jetzt hat der legendäre amerikanische Filmkomponist die berühmtesten, schönsten und berührendsten Kultthemen erstmals mit den Wiener Philharmonikern eingespielt. „Sternstunden der Filmmusik“ titelte die Wiener Zeitung, „Hollywoods Großmeister begeisterte mit Ausschnitten aus seinem Lebenswerk am Pult der Wiener Philharmoniker.“
Williams’ zwei Konzerte im Wiener Musikverein am 18. und 19. Januar 2020 waren die ersten Aufführungen, die der Komponist je in Kontinentaleuropa dirigiert hat. Mit den Wiener Philharmonikern zu arbeiten sei »eine ganz besondere Ehre« in seinem Leben. Neben Williams und dem Orchester stand in der ersten Hälfte des Konzerts eine weitere Ausnahmekünstlerin auf der Bühne: Anne-Sophie Mutter. So setzten der Dirigent und die Geigerin ihre künstlerische Partnerschaft nach ihrem gemeinsamen Album Across the Stars fort.

Das neue Album „John Williams in Vienna“ vereint Kultthemen aus E. T., Der Weisse Hai, Star Wars, Harry Potter, Jurassic Park, Indiana Jones und anderen Meilensteinen der Filmgeschichte sowie zwei bis jetzt unveröffentlichte, eigens von Williams für Mutter arrangierte Adaptionen für Geige des »Devil’s Dance« aus Die Hexen von Eastwick sowie dem »Raider’s March« aus Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes. Natürlich darf auch der weltberühmte »;Imperial March« aus Star Wars nicht fehlen. »Eine der besten Darbietungen dieses Marsches, die ich je gehört habe«, stellte Williams fest.

SAMSTAG, 1.01. 16 UHR

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TITANE

Bei einem Autounfall, den sie als kleines Mädchen gegen die Rückenlehme des Fahrerseitzes selbst mit provoziert, verliert Alexia beinahe ihr Leben und bekommt zur Stabilisierung des gebrochenen Schädels eine Titanplatte eingesetzt, die sie für den Rest ihres Lebens tragen muss. Das Leben mit dem rettenden Metall aber birgt Gefahren in sich, wie ein Arzt warnt: „Achten Sie auf neurologische Anzeichen“, sagt er nach dem Eingriff zu den Eltern, doch da ahnt niemand, wie sehr sich Alexia in späteren Jahren verändern wird. Und ob dies wirklich die Folge des titelgebenden Metalls ist oder nicht vielmehr einem Mangel an Elternliebe entspringt und nur fetischistisch auf das Titan umgeleitet wird, steht zumindest als Möglichkeit im Diskursraum, den der Film mit großer Geste entwirft.

SASTAG, 1.01. 22 UHR

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Feuerwehrmann Sam – Helden fallen nicht vom Himmel

Als Joe eine neue Superbatterie erfindet, erregt sie die Aufmerksamkeit von Professor Polonium (Stimme im Original: Denise Van Outen) und ihrem vertrauenswürdigen, aber ziemlich dummen Handlanger Dr. Crumpton (Kerry Shale). Nachdem sie die neue Superbatterie gestohlen haben, inszeniert Dr. Crumpton eine Reihe von Unfällen im ganzen Dorf, damit die Professorin einspringen und als Heldin den Tag retten kann. Norman (Steven Kynman) ist verständlicherweise fasziniert und möchte genau so einen Anzug haben. Als sich Norman-Man und Atomic Boy auf die Suche nach diesem geheimnisvollen fliegenden Anzug begeben, dauert es nicht lange, bis sie Polonium und Crumptons Versteck entdecken. Aber Professor Polonium wird vor nichts zurückschrecken, und droht damit, Pontypandy zu zerstören, wenn Norman-Man sich nicht stellt. Während Professor Polonium in Pontypandy sein Unwesen treibt, kommt es zu einer Fehlfunktion des ungetesteten Anzugs, der daraufhin durch das ganze Dorf fliegt und viele Brände verursacht. Können die Feuerwehrleute Pontypandy retten und die Flammen löschen? Und wird Norman endlich die Chance bekommen, ein echter Held zu werden, wie er es schon immer sein wollte?

SONNTAG, 2.01. | SONNTAG, 9.01., jeweils 16 UHR

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Tod auf dem Nil

Der belgische Privatdetektiv Hercule Poirot macht Urlaub in Ägypten und unternimmt eine Kreuzfahrt auf dem Nil. Als eine junge und reiche Frau ermordet wird, übernimmt Poirot die Ermittlungen. Er muss den Täter an Bord finden. Die Hauptverdächtige, Jacqueline de Bellefort, der das Opfer ihren Verlobten Simon weggeschnappt hat, hat allerdings ein Alibi. Neben Jacqueline kommen mehrere andere Mitglieder der Reisegruppe infrage.

DIENSTAG, 4.01. 20 UHR

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Herr Bachmann und seine Klasse

In der Kleinstadt Stadtallendorf unterrichtet der Lehrer Dieter Bachmann eine Klasse mit Schülern aus zwölf verschiedenen Nationen. Manche beherrschen die deutsche Sprache, die meisten nicht. Kurz vor seinem Ruhestand möchte Bachmann bei den jungen Migranten Neugier für die unterschiedlichsten Handwerke, Themen, Kulturen und Meinungen wecken. Die Dokumentation präsentiert, wie Bildung für eingewanderte Schüler aussehen kann.

DONNERSTAG, 6.01. 20 UHR

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Lauras Stern

Laura vermisst nach dem Umzug in die Großstadt ihr altes Zuhause sehr. Als sie eines Abends einen kleinen, vom Himmel herabstürzenden Stern beobachtet und ihn daraufhin mit abgebrochener Zacke wiederfindet, tröstet sie ihn und verarztet ihn fürsorglich mit einem Pflaster. Gemeinsam erleben sie und der Stern magische Abenteuer, die Lauras fantasievollsten Träume wahr werden lassen – und mit der Hilfe des Sterns fühlt sie sich am Ende endlich zu Hause.

SONNTAG, 16.01. | SONNTAG, 23.01. jeweils 16 UHR

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Die Zähmung der Bäume

Ein reicher Mann hat für den von ihm gegründeten Shekvetili Dendrological Park einige 100 Jahre alte, majestätische Bäume bestellt. Daher beginnt man überall in Georgien mit den Vorbereitungen.

Bagger räumen Steine aus dem Weg und ebnen einen Weg. Ihr Wurzelwerk wird freigelegt, und die Bäume werden samt ein wenig von der Erde, in der sie gewachsen sind, in ein Holzkorsett verpackt. Bevor ihr Transport beginnen kann, müssen andere riesige Bäume in ihrer Nachbarschaft und entlang der Straße, auf der sie reisen sollen, gefällt werden. Auch die eine oder andere Stromleitung muss gekappt werden. So kann der nächtliche Transport zur Küste am Schwarzen Meer erfolgen, wo der Baum zur Abholung bereitgestellt wird. Bevor das Schiff ablegen kann, erkunden Taucher den Grund direkt vor der Küste.

Weitere Bäume folgen. Mit langen Bohrern trennt man sie gänzlich aus dem Erdboden und verpackt sie ordentlich. Ein weiterer Sattelschlepper bringt seine besondere Fracht zum Meer. Dieses Spektakel lassen sich die Anwohner nicht entgehen und laufen dem Zug / dem Transport in Scharen hinterher. Sie machen Fotos mit ihren Smartphones, und manch einer muss, weil er von diesem Anblick so ergriffen ist, auch eine Träne vergießen. Zwar musste man auch vor ihren Häusern den einen oder anderen Baum für den Megatransport fällen, doch haben sie nun wenigstens eine Straße, wo vorher oft keine war.

So folgt die Überfahrt eines Baumes nach dem anderen über das ruhige Meer. Ihr neues Zuhause ist ein Park, in dem sie als Teil eines künstlichen Waldes wieder eingepflanzt und zur Stabilisierung mit Drahtseilen im Boden festgemacht werden. Ihre neuen Nachbarn sind ebenfalls meist Giganten, wie sie selbst, doch von völlig unterschiedlicher Art. Die meisten sind jedoch Obstbäume wie eine Kastanie und ein Mandarinenbaum.

DONNERSTAG, 20.01. 20 UHR

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MULHOLLAND DRIVE – Straße der Finsternis

BEST OF CINEMA
Landschönheit Bett, die in Hollywood ein Star werden will, trifft auf eine Frau, die bei einem Autounfall ihr Gedächtnis verloren hat. Gemeinsam suchen sie nach ihrer Identität. In der Traumfabrik stoßen sie aber auf immer neue Albträume. - Einer der besten Mystery-Mindfucks und bekanntester Film von Meisterregisseur David Lynch. Der Thriller gilt manchen gar als „bester Film des 21. Jahrhundert“ und lässt sich unmöglich in ein Genre einordnen. Wer Antworten erwartet, der wird enttäuscht und wer Popcornkino Unterhaltung verlangt, ist ebenfalls an der falschen Adresse. Vielmehr findet man sich in einem psychologischen Alptraum, irgendwo
zwischen Schein, Illusion, Traum und grenzenloser Genialität wieder. Ein unvergleichliches Bilderrätsel, das den Zuschauer gefangen nimmt und durch die Finsternis menschlicher Abgründe treibt, ohne ihm eine helfende Hand zu reichen. Zum 20 jährigen ist der bildgewaltige Kult-Trip endlich, in 4K restauriert, auf der großen Leinwand zurück.

Unsere Altersempfehlung: 18 Jahre
DIENSTAG, 01. 02. / 20 UHR

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| Ab 16 Jahren

LAMB – Mutter Natur

„So unheimlich nahe sind sich Mensch und Natur lange nicht gekommen“ STERN
Weites Land, Bergketten, endloser Himmel, ein abgeschiedenes Haus: In der überwältigend schönen isländischen Landschaft züchten Maria und ihr Mann Ingvar Schafe. Sie führen ein einfaches, Natur verbundenes Leben. Bis gerade in der Weihnachtsnacht etwas Seltsames in ihrem Stall passiert: Ein Schaf gebärt ein mysteriöses Wesen, das die beiden wie ein eigenes Kind aufziehen und ihm den Namen Ada geben. Das mit inniger Freude begrüßte Familienglück wird jedoch schon bald auf die Probe gestellt. - Eindrucksvoll, magisch und unvergesslich: LAMB bewegt sich zwischen romantischer Naturgewalt und skandinavischem Märchen. Biblische Szenen um menschliche Anmaßung gegenüber der Transzendenz vermengen sich mit Motiven isländischer Folklore zum visuell eindrucksvollen Drama. Presse und Premierenpublikum, bei den Festspielen in Cannes waren begeistert.

FREITAG, 11. 02. + SAMSTAG, 12. 02. JEWEILS 20 UHR

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| Ab 16 Jahren

DRIVE MY CAR

von Gesprächen, die irgendwann beginnen, den Text zweier Leben weiterzuschreiben.“ DIE ZEIT
Ein japanischer Theaterregisseur, der auch zwei Jahre nach dem plötzlichen Tod seiner Frau innerlich erstarrt ist, soll in einem Theater in Hiroshima das Tschechow-Stück „Onkel Wanja“ inszenieren. Mit der Hauptrolle betraut er ausgerechnet einen Schauspieler, den er verdächtigt, ein ehemaliger Liebhaber seiner Frau gewesen zu sein. - Das kunstvoll komponierte und filigran inszenierte Drama kreist um die heilende Kraft von Kunst und Sprachen, die auch mächtige Kommunikationsbarrieren, etwa soziale Klassen, Nationalität, Behinderung, Schuld und Traumata, überwinden helfen. Ryusuke Hamaguchi gelingt eine sensibel gefilmte und gespielte Adaption der Kurzgeschichte Haruki Murakamis. Gilt bereits als heißer Oscaraspirant.

Unsere Altersempfehlung: 16 Jahre
FREITAG, 18. 02. + SONNTAG, 20. 02. JEWEILS 20 UHR

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| Ab 12 Jahren

WESTSIDE STORY

1949 bestand der Wunsch, die klassische Shakespeare-Geschichte „Romeo & Julia“ auf die Musical-Bühnen der Welt zu bringen. Die Idee für „West Side Story“ war
geboren. Komponist Leonard Bernstein gelang ein Coup. Die eingängige Musik rund um die rivalisierenden Jets und Sharks verlangt von den Tänzern und Sängern
alles ab. Songs wie „Maria“, „Tonight“ und „America“ mit der berühmten Textpassage „I’d like to be in America“ wurden weltbekannt. 1961 räumte die erste Verfilmung 10 Oscars ab, 60 Jahre später kommt die Neuauflage. Seit 1975 inszeniert Steven Spielberg einen Blockbuster nach dem nächsten, doch bislang war kein einziges Musical dabei – bis jetzt. In „West Side Story“ versammelt er seinen blutjungen wie talentierten Cast rund um den bekannten Ansel Elgort. Besonderes Augenmerk liegt auf der Besetzung der Hauptfigur Maria: Newcomerin Rachel Zegler gibt ihr Filmdebüt und konnte sich gegen 30.000 Bewerberinnen durchsetzen. Mit drei Preisen ging „West Side Story“ als großer Gewinner von den Golden Globes 2022 nach Hause. Ist damit der Weg frei für gleich mehrere Nominierungen bei der Oscar-Verleihung?

Unsere Altersempfehlung: 16 Jahre
FREITAG, 25. 02. + SAMSTAG, 26. 02. + SONNTAG, 27. 02. JEWEILS 20 UHR

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| Ab 12 Jahren

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

„Detlev Bucks ‚Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull‘ ist der GinTonic unter den Thomas-Mann-Verfilmungen“, SZ
„Großes Kino, elegante Kunst, mit Lust und Leid und schon fast echten Tränen“, die Abendzeitung

Felix Krull kommt aus gutbürgerlichen Verhältnissen und erhält die Chance, in einem noblen Pariser Hotel als Liftjunge anzufangen. Es dauert nicht lange und Krull steigt zum Kellner auf, weil sein gutes Aussehen der Damenwelt nicht verborgen geblieben ist und er so zum Bettgespielen so manch reicher Dame aufsteigt. Aber Krull will mehr. So viel mehr, dass er dafür auch bereit ist, seine große Liebe Zaza ziehen zu lassen. - Thomas Manns Roman wurde schon mehrfach verfilmt, besonders die Version aus dem Jahr 1957 mit Horst Buchholz in der Hauptrolle gilt als fast unerreichbarer Klassiker. Detlev Buck ließ sich davon aber nicht abschrecken und machte sich daran, eine werkgetreue, aber durchaus eigensinnige Version der Geschichte eines jungen Mannes und Frauenschwarms, der für den gesellschaftlichen Aufstieg fast alles tut, abzuliefern. Das Ergebnis ist ein sehr vergnüglicher Film mit einem wunderbaren Ensemble.

Unsere Altersempfehlung: 16 Jahre
SONNTAG, 13. 02. + SAMSTAG, 19. 02. JEWEILS 20 UHR

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| Ab 12 Jahren

House of GUCCI

Der Streifen legt den Fokus auf Patrizia Reggiani (Lady Gaga), die Anfang der 1970er-Jahre in einem Club den Gucci-Erbe Maurizio (Adam Driver) kennenlernt. Sie
ist sofort Feuer und Flamme für ihn, seiner Vater Rodolfo (Jeremy Irons) sieht in ihr allerdings nur eine Goldgräberin. Dennoch heiratet das Paar und bekommt eine Tochter. Schnell wächst in der aus einfachen Verhältnissen stammenden Patritzia der Wunsch, eine Gucci zu sein und mit ihrem Mann das Unternehmen zu führen. Der ist eigentlich gar nicht daran interessiert, ins Geschäft einzusteigen, doch unter ihrem Einfluss gewinnt der Erbe immer mehr an Macht und wendet sich schließlich sogar gegen seine Familie. Eine Kette von Ereignissen setzt sich in Gang, die nicht ohne Konsequenzen bleiben. - Kult-Regisseur Ridley Scott („Alien“, „Blade Runner“,
„Gladiator“) hat sich an die Verfilmung des Romans von Sarah Gay Forden gewagt. Wer liest, wen der Filmregisseur für sein neustes Werk gewinnen konnte, dem wird schnell klar, wie ambitioniert der Brite das Projekt angegangen ist: Lady Gaga, Adam Driver, Salma Hayek und Jared Leto treffen auf die Schauspiellegenden Al Pacino und Jeremy Irons. Man darf gespannt sein.

Unsere Altersempfehlung: 16 Jahre
FREITAG, 04. 02. + SAMSTAG, 05. 02. + SONNTAG, 06. 02. JEWEILS 20 UHR

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| Ab 12 Jahren

BILLIE – Legende des Jazz

Billie Holidays kurzes Leben ist von Anfang an ein erschreckendes Beispiel für die Verhältnisse in den USA zu einer Zeit, in der die schwarze Bevölkerung ganz offen unterdrückt und diskriminiert wird. Später kann sie kaum darüber sprechen. Aber sie kann singen – und wie! Einige ihrer Songs werden nicht nur zu Hits, sondern zu unsterblichen Erinnerungen an eine Sängerin, die mit ihrem Sound und mit ihrer Stimme die Musik veränderte, aber auch das politische Leben mit beeinflusste.

-James Erskines Film über Billie Holiday ist ein Kinoerlebnis für alle Sinne. Das Leben und ihre Musik steht dabei im Vordergrund; als Grundlage dienen bisher unbekannte Interviews. Anhand von Originalaufnahmen und kolorierten Bildern sowie mit vielen alten Fotos und nicht zuletzt mit hervorragend rekonstruierten Tondokumenten gelingt es James Erskine, Billie Holiday, ihre Zeit und ihr musikalisches Schaffen wieder zum Leben zu erwecken. Doch James Erskine geht noch weiter: Er zeigt die Tragik ihres Lebens ebenso wie Billie Holidays Kampf gegen den Rassismus und spannt den Bogen bis heute.

Unsere Altersempfehlung: 16 Jahre
DONNERSTAG, 03. 02. + DONNERSTAG, 17. 02. JEWEILS 20 UHR

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| Ab 12 Jahren

Narren

Wo gibt es einen TÜV für Fastnachtskostüme? Und wo dürfen Frauen keinesfalls ins Pferdchen steigen? Genau: in Rottweil, in der Heimat des „Narrensprungs“
und der bemalten „Larven“, wie die bunt bemalten Masken heißen, die zu den farbenprächtigen Kostümen getragen werden. Aber alles muss natürlich seine Ordnung haben, denn in Rottweil darf nicht einfach jeder machen was er will, und schon gar nicht zur Fasnet. Die gestrengen Herren von der Narrenzunft haben ein wachsames Auge auf alle Umtriebe und das ist auch bitter nötig, denn die Tradition der Fasnet wird ständig durch auswärtige Narren bedroht. Da heißt es aufpassen, notfalls auch mit modernen Methoden wie Schwäbisch-Tests und Videoüberwachung. - In ihrer liebevollen Provinzstudie zeigen die beiden Grimme-Preisträgerinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier nicht nur, was die berühmte „Fasnet“ aus dem Städtchen Rottweil und seinen Bewohnern macht. Sie gehen auch der Frage auf die Spur, warum die mittelalterlichen Rituale immer beliebter werden.

Unsere Altersempfehlung: 12 Jahre
DONNERSTAG, 10. 02. + DONNERSTAG, 24. 02. JEWEILS 20 UHR

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CLIFFORD – Der große rote Hund

Als die lebensfrohe Emily Elizabeth (Darby Camp) von dem geheimnisvollen Mr. Bridwell (John Cleese) einen kleinen roten Welpen namens Clifford geschenkt bekommt, hätte sie es nie für möglich gehalten, dass sie eines Tages ihr New Yorker Appartement mit einem riesigen, drei Meter großen Hund teilen würde – und das quasi über Nacht! Was kann sie also nur tum, um ihren Clifford bei sich zu behalten, ohne dass ihre Wohnung aus allen Nähten platzt? Während ihre alleinerziehende Mutter (Sienna Guillory) geschäftlich unterwegs ist, begeben sich Emily und ihr quirliger, ziemlich impulsiver Onkel Casey (Jack Whitehall) auf eine zauberhafte Reise, die sie die aufregendsten Abenteuer erleben lässt. Gemeinsam erobert das ungleiche Trio New York – und Clifford beweist der Welt, was es bedeutet, ein großes Herz zu besitzen. Basiert auf den Kinderbüchern von Norman Bridwell.

Unsere Altersempfehlung: 6 Jahre
SONNTAG, 13. 02. + SONNTAG, 27. 02. JEWEILS 15 UHR

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