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Kommunales Kino

"TIVOLI-FILMTHEATER" Achern e.V.

Diesen Monat im Filmtheater Tivoli

Diese Woche im Filmtheater Tivoli

Heute keine Vorstellung

Die fabelhafte Welt der Amelie

Kellnerin Amélie ist ein Engel, der Glück verteilt. Sie zieht den Grauschleier über der Existenz ihres verwitweten Vaters, ihrer Concièrge oder des alten Malers im Nachbarhaus weg. Doch während sie gewitzt das Leben der anderen lebenswert macht, scheint ihre Liebe zu Nino aussichtslos. Jean-Pierre Jeunet drehte sein Wunderwerk, „Die wunderbare Welt der Amelie“, so ernsthaft wie ein Kind spielt: mit Goldfischen, die Selbstmord begehen, reiselustigen Gartenzwergen, Liebesbriefen aus dem Jenseits – fabelhafte Ideen eines Mannes, der sogar mit der simplen Erinnerung daran ins Herz trifft, dass wir früher Himbeeren von den Fingerkuppen aßen und uns Kirschen über die Ohren hängten.

DIENSTAG, 7.12. 20 Uhr

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Heute keine Vorstellung

Ottolenghi und die Versuchung von Versailles

Mit seinen Büchern, vor allem jenen über Süßspeisen, hat Yotam Ottolenghi ein millionenfaches Publikum gefunden. Er betreibt mehrere erfolgreiche Restaurants, seine Bücher werden als Bibel der Kochkunst bezeichnet und er ist fast so etwas wie ein Guru der kulinarischen Kunst. Aber auch Ottolenghi kann noch etwas überraschen, was seine Profession betrifft. So etwa eine E-Mail des Metropolitan Museum of Art – etwas, das man als Koch nicht erwartet. Man möchte, dass Ottolenghi das Dessertbuffet für eine Ausstellung über Versailles gestaltet. Ottolenghi beginnt darüber nachzudenken und sucht nach Spitzenkonditoren, die sich mit ihm dieser Herausforderung stellen. Der Film zeichnet den nicht immer leichten Weg nach, Desserts zu erschaffen, die dem Thema der Ausstellung gerecht werden.

DONNERSTAG, 9.12. 20 Uhr

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CONTRA

Das hat er nun davon: Der rundum mit allen rhetorischen Mitteln bestens ausgestattete Professor Pohl muss sich vor dem Disziplinarausschuss verantworten, weil er eine Studentin im Hörsaal beleidigt hat, und zwar rassistisch, sexistisch und religionsfeindlich – also mit der vollen Breitseite eines hoffnungslos antiquierten, bildungsbürgerlich patriarchalen Elitedenkens. Für sein Fehlverhalten gibt es nicht nur genügend Zeugen, sondern auch noch ein Video, das ein Kommilitone in Umlauf gebracht hat. Der Shitstorm läuft bereits auf vollen Touren. Hier hilft nur eins: die Vorwärtsverteidigung. Pohl, der sich seiner Schuld keineswegs bewusst ist, lässt sich überreden, die junge Studentin unter seine Fittiche zu nehmen und für die Teilnahme an einem Debattierwettbewerb zu trainieren, um im vorauseilenden Gehorsam dem Disziplinarausschuss den Wind aus den Segeln zu nehmen und seine drohende Entlassung zu verhindern. My Fair Lady im 21. Jahrhundert: Hier wird die Story vom hyperintelligenten Lehrer und seiner lernfähigen Schülerin, die er nach seinen Vorstellungen heranbilden will, so richtig aufgepeppt und bietet eine Paraderolle für Christoph Maria Herbst – er ist der zynische Professor. Nilam Farooq hält als seine Studentin nicht nur locker mit, sondern selbstbewusst dagegen und setzt mit ihrer frischen, sympathischen Art eigene Akzente. Diese intelligente Komödie macht sehr viel Spaß! Gekonnt und mit gutem Timing inszeniert von Sönke Wortmann, bietet "Contra" wunderbar geschliffene Dialoge und eine Art Rhetorik-Grundkurs fürs Publikum. Zusätzlich gibt es durchaus realistische Einblicke in die Abgründe der bundesdeutschen Universitätsszene und ein bisschen Sozialkritik. Ein rundum gelungenes Kinovergnügen.

FREITAG, 10.12. | SAMSTAG, 11.12. und SAMSTAG, 18.12. jeweils 20 Uhr

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CONTRA

Das hat er nun davon: Der rundum mit allen rhetorischen Mitteln bestens ausgestattete Professor Pohl muss sich vor dem Disziplinarausschuss verantworten, weil er eine Studentin im Hörsaal beleidigt hat, und zwar rassistisch, sexistisch und religionsfeindlich – also mit der vollen Breitseite eines hoffnungslos antiquierten, bildungsbürgerlich patriarchalen Elitedenkens. Für sein Fehlverhalten gibt es nicht nur genügend Zeugen, sondern auch noch ein Video, das ein Kommilitone in Umlauf gebracht hat. Der Shitstorm läuft bereits auf vollen Touren. Hier hilft nur eins: die Vorwärtsverteidigung. Pohl, der sich seiner Schuld keineswegs bewusst ist, lässt sich überreden, die junge Studentin unter seine Fittiche zu nehmen und für die Teilnahme an einem Debattierwettbewerb zu trainieren, um im vorauseilenden Gehorsam dem Disziplinarausschuss den Wind aus den Segeln zu nehmen und seine drohende Entlassung zu verhindern. My Fair Lady im 21. Jahrhundert: Hier wird die Story vom hyperintelligenten Lehrer und seiner lernfähigen Schülerin, die er nach seinen Vorstellungen heranbilden will, so richtig aufgepeppt und bietet eine Paraderolle für Christoph Maria Herbst – er ist der zynische Professor. Nilam Farooq hält als seine Studentin nicht nur locker mit, sondern selbstbewusst dagegen und setzt mit ihrer frischen, sympathischen Art eigene Akzente. Diese intelligente Komödie macht sehr viel Spaß! Gekonnt und mit gutem Timing inszeniert von Sönke Wortmann, bietet "Contra" wunderbar geschliffene Dialoge und eine Art Rhetorik-Grundkurs fürs Publikum. Zusätzlich gibt es durchaus realistische Einblicke in die Abgründe der bundesdeutschen Universitätsszene und ein bisschen Sozialkritik. Ein rundum gelungenes Kinovergnügen.

FREITAG, 10.12. | SAMSTAG, 11.12. und SAMSTAG, 18.12. jeweils 20 Uhr

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À la carte – Freiheit geht durch den Magen

Nach seinem Kinoerfolg „Birnenkuchen mit Lavendel“ erzählt Regisseur Éric Besnard davon, wie das erste Restaurant Frankreichs entstand. Eigentlich ein Wunder, dass sich in einer medialen Welt voller Fernsehköche und Kochsendungen dieses Thema erst jetzt in einem Film wiederfindet. Er entführt in die vorrevolutionäre Welt des Jahres 1789 in Frankreich, wo die gepuderten Adeligen noch in Saus und Braus leben und darum buhlen, wer den besten Koch hat und die ausgefallensten Gaumenfreuden kredenzen kann. Als ein Koch es wagt, sowas ordinäres wie Kartoffeln zu präsentieren und dafür vom Hofe gejagt wird, rächt sich dieser, indem er für alle kocht und einen Gastraum eröffnet, wo jeder und jede bedient und mit kulinarischen Delikatessen verwöhnt wird. Inszeniert mit geradezu schwelgerischen, Stilleben nachempfundenen Bildern und einer höchst sympathischen Besetzung mit Koch und Köchin, ist der Film selbst, was er zeigt: eine Köstlichkeit. Wem „Birnenkuchen mit Lavendel“ geschmeckt hat, der wird auch diese genießen.

SAMSTAG, 4.12. und SONNTAG, 12.12. (OmU) jeweils 20 UHR

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